Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim erhöhen das jährliche Stipendium für die Hausautor*innen des Nationaltheaters Mannheim
Im Jahr 2026 feiert die Hausautor*innenschaft am Mannheimer Nationaltheater das 30. Jubiläum. Mit Beginn der Spielzeit 2026/27 steigt die jährliche Förderung für die Hausautor*innen durch die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim von bisher 12.000 € auf 16.000 €. Die Erhöhung ist zunächst befristet bis 2028. Seit Beginn der Intendanz von Christian Holtzhauer stieg die Förderung in zwei Etappen von 6.000 € auf 9.000 € und zuletzt auf 12.000 €. Die Freunde und Förderer setzen mit der erneuten Anhebung des Stipendiums zum 30. Jubiläum der Wiedereinführung des Hausautor*innen-Modells am NTM ein deutliches Zeichen für die Bedeutsamkeit der Hausautor*innenschaft für das Nationaltheater und für die künstlerische Bereicherung der Stadt Mannheim. Mit der Fördersumme von vorerst 16.000 € zählt das Stipendium für die Hausautor*innenschaft am NTM zu den am höchsten dotierten Auszeichnungen für Gegenwartsdramatik im deutschsprachigen Raum.
Erster Hausautor des Nationaltheaters Mannheim war in der Spielzeit 1783/84 Friedrich Schiller, nachdem sein Werk „Die Räuber“ in Mannheim zur Uraufführung gekommen war. Mit der Spielzeit 1996/97 konnte die Institution der Hausautor*innenschaft dank der Unterstützung der Freunde und Förderer neu begründet werden. Seither profitierten bereits 26 Autor*innen von dem Stipendium. Hausautor der aktuellen Spielzeit 2025/26 ist Emre Akal, dessen Stück „Es sagt, es liebt uns“ am 31. Januar 2026 in der Regie von Dennis Duszczak im Studio Werkhaus uraufgeführt wird.
Christian Haas, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e. V., über die Erhöhung des Zuschusses: „Die Hausautor*innenschaft am Mannheimer Nationaltheater ist eine einmalige Erfolgsgeschichte in der deutschen Theaterlandschaft. Die Ermöglichung dieses Stipendiums war den Freunden und Förderern in den letzten 30 Jahren immer ein großes Anliegen und es ist uns eine Freude mit der Erhöhung der Fördersumme die Exzellenz der letzten Jahre zu würdigen und diese Einrichtung noch prominenter hervorzuheben.“
Christian Holtzhauer, Schauspielintendant des Nationaltheaters Mannheim: „Dass das Stipendium erneut angehoben wird, zeigt, wie wichtig uns die Förderung von und der enge Austausch mit Theaterautor*innen sind, um politisch wie gesellschaftlich aktuelle Themen auf der Bühne in einer Sprache unserer Zeit zu verhandeln. Mein herzlicher Dank gilt dem Verein der Freunde und Förderer für dieses ermutigende Signal in einer so herausfordernden Phase für die Kulturszene.“