Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim

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Gelungenes Schnawwl-Patentreffen 2025

Am 17. Mai fand das diesjährige Treffen der Schnawwl-Pat*innen in der Alten Feuerwache statt. Das Junge Nationaltheater lädt dann diejenigen ein, die mit ihren Spendenbeiträgen für die Patenschaften tatkräftig helfen, dass Kinder und Jugendliche, deren Eltern einen Vorstellungsbesuch im JNTM oder die Teilnahme an einem der Spieleclubs der Jungen X Bühne nicht finanzieren können, trotzdem nicht außen vor bleiben müssen. In langer Tradition gibt es dann einen Vorstellungsbesuch und im Anschluss sitzt man zusammen und tauscht sich bei Getränken und Häppchen mit den Akteur*innen und Gästen aus.

Dieses Jahr sahen die Pat*innen das Stück „3 Väter“, eine Dramatisierung der Graphic Novel des Schweizers Nando von Arb, inszeniert von Patricija Katica Bronic. Die Geschichte des kleinen Nando, der drei Väter hat (den leiblichen, den Vater seiner Schwester und schließlich den aktuellen Freund der Mutter) gibt reichlich Stoff zum Nachdenken. Denn, obwohl alle Erwachsenen es nur gut mit Nando meinen, wollen doch alle auch etwas von ihm, und manchmal muss Nando sich auch behaupten. Aber zugleich kann er auch viel von seinen Vätern lernen, und außerdem passiert sonst noch das ein oder andere in seinem Leben – sogar eine Beschneidung muss er über sich ergehen lassen. Also genug Stoff, um mit dem JNTM-Team und den anwesenden Pat*innen nach der exzellenten und kurzweiligen Darbietung ins Gespräch zu kommen.

Das taten die Gäste dann auch und nahmen an einem, wie jedes Jahr liebevoll gedeckten und dekorierten Tisch im Foyer Platz. Nach einer Danksagung durch den Vorsitzenden der Freunde und Förderer des NTM Christian Haas und einem Bericht über die sehr positive Entwicklung der Schnawwl-Pat*innen durch den langjährigen Koordinator Joachim Wagner ergriff die JNTM-Intendantin Ulrike Stöck das Wort, um über die Entstehung und die Hintergründe von „3 Väter“ zu berichten. Es war großartig, dass an diesem Nachmittag auch die Darstellenden Soyi Cho, Sebastian Reich und Uwe Topmann mit am Tisch saßen, um mit den Gästen über das Gesehene ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren. Ein wieder mal sehr reichhaltiges und leckeres Buffet rundete den sehr gelungenen Nachmittag ab. Ein herzliches Dankeschön an Ulrike Stöck und ihr ganzes Team!

Möchten Sie mehr über die „Schnawwl-Paten“ erfahren oder möchten Sie auch Schnawwl-Pat*in werden? Eine Schnawwl-Patenschaft kostet 25 Euro im Jahr und ist nicht personengebunden. Es können also auch mehrere Patenschaften übernommen werden. Alle Informationen finden Sie auf der Website der Freunde und Förderer. Werden Sie Schnawwl-Pat*in – es lohnt sich!

Text: Joachim Wagner